Warum Alleinsein auch eine Chance sein kann
Shownotes
Alle Informationen zur live Podcast-Premiere von Dr. Verena Steiner: SOLO – Alleinsein als Chance
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00:00:00: Sie haben ein Buch über das Alleinsein geschrieben.
00:00:02: Wie oft sind sie alleine Frasteiner?
00:00:05: Alleine bin ich natürlich relativ oft, aber alleinsein heisst nicht unbedingt, dass man einsam ist.
00:00:11: Ich habe jetzt eigentlich nichts, aber ich kenne diese Situation natürlich.
00:00:16: Hier ist ja auch der Grund, wieso es dann irgendwann später zu einem Buch kam.
00:00:22: Sie merken es lieber höher innen.
00:00:24: wir machen den Podcast heute auf dem Mundart.
00:00:26: Wieso Fra Steiner?
00:00:28: Ich werde mit meinem Buch Leserinnen und Lesern, jetzt auch natürlich mit dem Podcast anregen, dass aktiv werden.
00:00:36: Und wie die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind, geht hier am besten im Mundart.
00:00:42: Das Spruch von unseren Herzen nicht vom Kopf.
00:00:45: Darum ist es für mich klar, dass ich es durchziehe.
00:00:54: Heute haben wir Fresteiner.
00:00:55: Sie sind Biochemikerin und Sachbuchautorin.
00:01:00: Ich bin Aurel Jörg, ich hausse diesen Podcast heute auf Schweizerdeutsch.
00:01:03: Vielleicht stellen Sie uns im Biochemiker wie kommen Sie dazu ein Buch über das Alleinseinschreiben?
00:01:13: Ja, das ist eigentlich eine längere Geschichte.
00:01:15: Es ist natürlich so und zu meinen bin ich ja bereits die Autorin von sieben Büchern, die sich gut verkauft haben aber eben nicht über Biochemie, sondern ich habe seinerzeit an der ETH können meine Leidenschaft nämlich lernen und Lernstrategien zum Beruf zu machen und konnte einen Kurs aufbauen.
00:01:37: Und habe dann angefangen, Bücher über Lernen und Konzentrationen zu schreiben.
00:01:41: Da schliess ich mir aber noch nicht ganz den Zusammenhang mit dem Alleinsein?
00:01:45: Ja!
00:01:46: Das Lernen des Alleinseins ist für mich jetzt auf den ersten Moment noch nicht das Gleiche.
00:01:50: Ja es kam so im Jahr zwanzigzehn mein Mann in den Bergen ins Leben.
00:01:57: Ich war von euren Sechzig Jahren und habe nach einem Unglück ... Keine Bücher können wir schreiben.
00:02:02: Kein Thema war einfach interessant genug.
00:02:06: Und die Trauerprozesse war schwierig.
00:02:08: und als es nach etwa zwei Jahren abgeklungen ist, spürte ich eine andere Lehre.
00:02:13: Ich hatte auch keine Arbeit mehr.
00:02:16: Ich schrieb nicht mehr.
00:02:17: Keines Projektes.
00:02:19: Und ich fühlte mich ohne meinen Mann einsam wie der Freundeskreis.
00:02:23: Der schrumpft automatisch ... Du verlustest
00:02:25: den Mann?
00:02:27: Ja
00:02:28: schwer!
00:02:29: Und dann habe ich mir gesagt, so kann es nicht weitergehen.
00:02:33: Ich will noch etwas Gutes aus meinem Leben machen und dann habe mich aufgereift und eine umfassende Recherche zum Thema Einsamkeit gemacht.
00:02:42: Und ich bin mich gewohnt als recherchieren.
00:02:45: Ich habe auch Ansatzpunkte gesucht ... Die Einsamkeit auflösen, ich habe mir gesagt.
00:02:51: Es gibt ja auch Hundertjährige, die sozusagen Frieden wirken wie der Dalai Lama und dann sind sicher alle Nächsten schon weggestorben.
00:02:59: Also kann es ja nicht noch sein, dass es damit zusammenhängt mit Beziehungen zu näheren Menschen?
00:03:05: Es braucht noch mehr Verbundenheit!
00:03:08: Und es ist tatsächlich so ... Fortschere ich mir zum Zug.
00:03:13: Ich bin mich gewohnt an wissenschaftliche Artikel und auch kritisch lesen.
00:03:19: Und dann schaue ich, wie die Resultate überhaupt kommen.
00:03:22: Wie ist die Methodik?
00:03:24: Dann habe ich gesehen, dass bei meinen Recherchen zum Thema Einsamkeit für die meisten Erhebungen sogenannte UCLA-Skala gebraucht wird.
00:03:35: Das ist so eine standardisierte Frage.
00:03:37: Aber mit dem wird eigentlich nur soziale Einbunden sein ermittelt.
00:03:43: Und was hätten noch solche Ereignisse ermitteln werden?
00:03:46: Der Punkt
00:03:47: ist aber, selbst in der Psychologie muss man sich eigentlich einigen, dass es nicht nur einen sozialen Aspekt von der Einsamkeit gibt sondern auch einen emotionalen.
00:03:57: Den emotionalen ist nicht das, dass die anderen nichts haben wollen mit einem, sondern das ist das, was das Gleiche spürt, wenn die Mutter nicht mehr hier ist!
00:04:06: Und da spürt man eigentlich, wenn der Partner nicht mehr herum ist.
00:04:11: Oder Nähe verwandte oder Leute wollen wichtig sein in ihrem Leben?
00:04:13: Ganz
00:04:14: ganz nahe für Menschen,
00:04:15: die nicht mehr da
00:04:16: sind!
00:04:16: Das ist ein anderer Aspekt.
00:04:17: und dann gibt es aber noch einen, den ich finde, dass er in der Psychologie etwas vernachlässigt wird.
00:04:23: In Büchern von Philosophen habe ich es gefunden.
00:04:26: Da steht mit dem Sinn.
00:04:28: Dann sagt man existenzielle Einsamkeit.
00:04:32: Und das bedeutet, dass wenn wir keine Arbeit mehr haben ... kein Projekt, das einem am Herzen liegt.
00:04:38: Dass man dann noch so gut einbunden sein kann in der Familie, dass wir trotzdem eine Lehre und eine Einsamkeit spüren.
00:04:46: Eine
00:04:46: andere Art, wie es einsam ist?
00:04:48: Genau!
00:04:48: Da werden
00:04:49: diejenigen, die pensioniert sind ohne dass sie sich wohnen, so pensionieren lassen können hier ja auch ein Stück weit oder Mütterinnen, die im Mutterschafts-Orlaub zu Hause sind und gar mit nichts haben.
00:05:02: Sind Sie drei Arten von ... Einsamkeit von alleine erwähnt.
00:05:08: Soziales, emotionalen und existenziellen.
00:05:12: Wenn wir das vielleicht noch ein bisschen aufdröseln, damit man es ganz genau versteht.
00:05:16: Vielleicht können Sie uns noch einen Ausführend erklären?
00:05:19: Ich würde vielleicht nicht sagen drei Arten, sonst meint man die drei separaten Sachen, sondern da fließt alles ineinander.
00:05:26: Punkt der Aufdrösel, kann man es vielleicht so sagen.
00:05:29: Es gibt einen frühen Forscher Donald Winnick hat, den hatte er heute in den neunzehnten Fünfzigerjahren sich befasst mit Einsamkeit und der hat einen schönen Vergleich gemacht.
00:05:38: Der hat gesagt, soziale Einsamkeiten ist vergleichbar mit dem Kind, die im Pausenhof nicht mehr mit mir spielen
00:05:47: will.
00:05:47: Also wo ganz viele Leute eigentlich umwählen werden aber einfach alleine ist?
00:05:50: Einfach nicht ganz, ganz nahe.
00:05:52: Genau.
00:05:53: Einbunden sein!
00:05:55: Und die emotionale Einsamkeit ist eben das, was ich vorher erwähnt habe.
00:05:59: Das sagt auch Donald Winnickons.
00:06:00: Das gleiche Kind, der Angst hat, dass es verloren wurde von Mutter oder Vater.
00:06:07: Bei der existenziellen Einsamheit ist wie gesagt das, dass wir auch Sinn im Leben brauchen und wenn Partner nicht mehr da ist, dann fehlt in der Regel die allerwichtigste Sinnquelle.
00:06:19: Dann braucht man neue zusätzliche Sinne.
00:06:22: Es gibt eine österreichische Forscherei Tatiana Schnell, eine Sinnforscherin.
00:06:27: Sie sagt man braucht vier bis sechs starke Sinkwellen, dass wir uns auch in schwierigen Zeiten ...
00:06:35: Könnten sie das Leben tragen?
00:06:36: Ja gut fühlen und zwar müssen die Sinkwelle eben aus unterschiedlicher Lebensbereiche sein.
00:06:42: Es reicht nicht, wenn diese Sinkwellen nur aus Nöchern und weiteren Beziehungen kommen sondern es ist natürlich auch Liebe zu der Arbeit oder Leidenschaften.
00:06:52: Hobby sind auch seine Quellen.
00:06:53: Für mich war es zum Beispiel das Joggen über vierzeig Jahre in den Quellen, jetzt geht's nicht wegen der Hartrose.
00:07:00: Also muss ich wieder neue Seemquellen finden!
00:07:02: Genau da ist etwas aus sich.
00:07:03: stetig wird im ganzen Leben verändert natürlich oder?
00:07:06: Ja
00:07:07: genau, es ist nie... Auch wenn die Kinder ausziehen, ist nimm die gleiche starke Seemquelle als wenn sie zu Hause sind oder wenn sie klein sind sowieso.
00:07:15: Genau oft ist das ja so Aber die verschiedenen Arten, die ich jetzt nenne von Einsamkeit.
00:07:22: Das Soziale und das Emotionalen sind Komponenten.
00:07:26: Das falls du wie sie es eben vorher erwähnt haben ja auch oft zusammen in den Filmen leben mit der Pensionierung oder?
00:07:31: Ja!
00:07:31: Und trotzdem rettet man eigentlich heute davon dass sehr viele junge Menschen sehr einsam sind.
00:07:36: Wir haben fast schon von einer Epidemie der Einsamkeiten heute.
00:07:40: Ja...
00:07:40: Dass Leute nach dem Studium oder schon Wertenstudium einsam ist.
00:07:44: Wenn man auf Japan schaut zum Beispiel, das ist eine sehr vereinzelte Gesellschaft.
00:07:50: Wieso ist das so?
00:07:52: Ich bin jetzt Soziologin und ich befasse mich mit den einzelnen Menschen, die mir selber beitragen kann.
00:08:00: Aber ich denke es wäre z.B.
00:08:03: schön ... Der Bund hat ja während der Covid-Sitz eine Riesenkampagne gemacht.
00:08:08: Bleibt zu Hause!
00:08:10: Und wenn ich mir wünschen würde, wäre eine Kampagne zur Freundlichkeit.
00:08:16: Wenn die Leute wieder leeren, sind sie freundlicher miteinander.
00:08:19: Und dann müsste es einfach auf der Plakate
00:08:21: heissen ... Gehen Sie raus!
00:08:25: Gehen
00:08:25: sie raus?
00:08:25: Ja, erstmals das oder gehen sie raus.
00:08:28: Das sagen ja diejenigen, die allein ausgehen und nicht... sich zurückziehen werden.
00:08:33: Wir werden eine kommende Zeit, in der man es hat müssen, sich zurückzieht.
00:08:36: Die Tendenz ist, weil es etwas schwierig ist, wenn man sich nicht gewohnt ist, alleine herauszugehen und ins Theater zu gehen und gewandern und so.
00:08:45: Jetzt aber zu dem Wunsch-Szenario, das ich habe.
00:08:49: Ich denke, wenn man so den Slogan hat ... Lächeln, grüßen und ein paar Worte wechseln.
00:08:57: Mikromomente der Verbundenheit schaffen.
00:09:00: Das ist etwas in meinem Referat und in der Kurs sehr gut ankommt.
00:09:06: Und ich muss sagen, dass ich da bin!
00:09:07: Ein unglaublich freundlicher Führer.
00:09:10: Ich tue viel, wenn jemand mit einem Hund durchmacht und ein Kompliment macht.
00:09:14: Ich rede mit Müttern.
00:09:15: Da gibt es nicht nur mehr gute Gefühle, sondern im Gegend über natürlich auch eine gute Gefühl.
00:09:20: Und wenn man einmal etwas gegübt hat, dann sagen wir eben auch Richter, wenn man leih unterwegs ist, mit Leuten zu sprechen?
00:09:26: Genau!
00:09:27: Das ist ja auch etwas, das alle schätzen, ob man einsam ist oder nicht.
00:09:30: Wir kennen nicht so.
00:09:31: Kann man bei dem Beck etwas einkaufen?
00:09:34: Oder haben super Wertgekassen, wenn die Leute nett sind?
00:09:36: Es gibt einem sofort Zumindest für eine kurze Zeit oder auch ... Gibt es ja etwa Tage, wenn man am Morgen eine Veröffentlichkeit austauscht mit jemandem, dem wir gar nicht kennen?
00:09:46: Ja.
00:09:46: Das sind so Mikromen von der Verbundheit und auf diese ist man natürlich, wenn er alleine mehr angewiesen ist.
00:09:52: Wenn man wunderbar eingebettet ist – und das sehe ich manchmal – dann haben die Leute gar nicht nötig mit anderen zu sein, weil sie ihre Bubble
00:10:01: haben.
00:10:01: Genau!
00:10:01: Und aus dieser Bubble müssen wir rauskommen.
00:10:04: Ob man es allein sagt oder
00:10:05: nicht.
00:10:06: In Anwesensschluss zeichern fremde Menschen auch freundlich.
00:10:09: Ja, genau!
00:10:11: Und die Freundlichkeit aussteht nicht so.
00:10:13: Ich meine, da gehe ich wohl pfeifen und alles was gräuft und fleuchtet.
00:10:18: Das ist eine schöne Gedanke.
00:10:21: Aber trotzdem haben wir diese Einsamkeit, wo von gewissen Leuten das Epidemie bezeichnet wird, schädlicher als Raucher bezeichnen wird... Was machen wir hier?
00:10:31: Was passiert da?
00:10:32: Ja, also was passiert... Da kommt jetzt vielleicht bei mir Biochemikerin zum Zug.
00:10:38: Es ist eigentlich der Seelis-Stress hat im Körper die gleichen Auswirkungen wie sonst Stress.
00:10:46: Das heisst man schläft schlechter.
00:10:48: Also ich rede jetzt natürlich von chronischem Einsamkeit.
00:10:51: Also wo dann wirklich etwas schwierig ist, daraus rauszukommen?
00:10:56: In der Regel braucht Hilfe von Fachleuten.
00:10:59: Mein Buch ist schon für den Alltag, für die ich selbst etwas machen will.
00:11:04: Also es ist Stress und eben Stress.
00:11:07: Man schläft schlecht, das Immunsystem funktioniert nicht mehr wie es sieht.
00:11:12: Das heisst man ist häufig krank.
00:11:14: Der Körper kann sich nichts wehren.
00:11:16: Man hat erhöhten Borddruck und das ganze Herz-Kreislaufsystem ist davon betroffen.
00:11:23: Ja, und darum mich wundert es nicht, wenn Statistisch gesehen einsame, weniger grosse Lebenserwartung haben als der Durchschnitt von anderen.
00:11:32: Und das ist so, dass schon mehr Fachwissenschaftler nachgewiesen wurden?
00:11:36: Ja.
00:11:36: Einerseits sagen sie, ihr werdet ihr Buch solo allein sein als Chance... ...und andererseits ist aber auch die Gesellschaft eine Politik in der Pflicht.
00:11:48: Was müsste die Gesellschaft oder die Politik machen?
00:11:52: Sie kann ja nicht in ihrer Angebung allein das retten.
00:11:57: Ich möchte jetzt vielleicht zuerst sagen, was mein Buch ist und ich muss einfach sagen, es gibt ein bisschen mehr im Roten.
00:12:03: Es verhebete.
00:12:04: Ich habe sieben Jahre daran geschafft und ich weiss, wie man recherchiert.
00:12:07: Und vor allem passiert eigentlich auf drei Säulen die eigene Erfahrung.
00:12:12: Und ich habe wirklich gelernt mich selber bei Obachter schon früher ... Wenn sie das Buch Energiekompetenz kennen, wo es darum geht mit der eigenen Energien gut umgehen, dann wissen Sie, dass selbst wahrnehmend bei mir relativ gut entwickelt ist.
00:12:26: Also die eigene Erfahrung.
00:12:28: Ich habe zweimal erlebt, dass ich einen Partner nicht mehr habe und früher geraten kann.
00:12:34: Mein erster Mal hat mich etwas verlassen wegen einer anderen Frau.
00:12:37: Das war eine ganz andere Situation aber natürlich auch unendlich schwierig für mich.
00:12:42: Es wäre froh gewesen, ich hätte dort dieses Buch schon gehabt.
00:12:45: Und eben jetzt, als ich von der Sechzehn geworden bin, ist mein Mann in den Bergen deutlich verumgelückt.
00:12:51: Die Liebe von meinem Leben habe ich verloren und dann ist klar, dass ich mich dann auch einsam gefühlt habe.
00:13:00: Aber eben, ich habe mir gesagt, wenn ich vorher erwähnt habe, ich will einfach noch etwas Gutes aus meinem Leben machen.
00:13:08: Genau das ist klar!
00:13:09: Ich wollte nicht über ein Buch im Sinn sagen wegen dem Ratgeber oder ob es kein Ratgeiber ist.
00:13:14: Es geht mehr um Komponenten.
00:13:15: Was muss Politik machen?
00:13:18: Hier muss ich fast etwas passen.
00:13:21: Natürlich finde ich es gut, dass man den öffentlichen Raum sorgt und schaut, dass nicht weniger öffentliche Räume gibt.
00:13:30: Und das zum Beispiel auch.
00:13:33: in der Stadt Zürich gibt es ziemlich viele Schrebergärten.
00:13:37: Ich weiss nicht, ob ich am Anfang nur einen kleinen Garten habe, der nicht gut gelegen ist und ich gerade Schnittblumen ziehe.
00:13:43: Aber ich hätte eigentlich noch gerne ein bisschen Schrebergarten gehabt.
00:13:47: Und dann hat es geheissen das war für die Familie.
00:13:49: Und da war schon so hart für mich!
00:13:51: Und ich hatte natürlich keine Energie, mich dagegen aufzulehnen.
00:13:55: Und ich denke auch, dass es andere Dinge gibt.
00:13:56: Die Welt ist eingerichtet für Paar- und Familien.
00:14:00: Da sieht man auch wenn man an den Strand geht... Das hat eine einzelne liegende Stühle oder ein Restaurant.
00:14:05: Zwei Tische und grössere Tische, aber ich will nicht klagen!
00:14:10: Wir wollen es eben nicht ums Klagen, sondern wir gehen jetzt wirklich vor allem einfach darum, was kann ich selber machen?
00:14:15: Und mir ist aber bewusst, dass da nicht alle Leute können.
00:14:18: Das Buch richtet sich ja nur an die Menschen, die aus eigenem Antrieb hier lesen.
00:14:23: Der Antrieb von diesen Leuten ist natürlich der, dass es sie sind, die selbst etwas wenden und auch machen können.
00:14:32: Und für die, die da nicht können oder wollen, braucht es mehr Möglichkeiten, wo man zusammenkommt.
00:14:42: Was ich z.B.
00:14:43: auch gemerkt habe ist, wenn ich zum Beispiel einen Hortrag oder einen Referent beitrage, in einem grossen Hörsaal.
00:14:51: Da könnte der Referent so viel dazu beitragen, dass Leute miteinander sprechen.
00:14:59: Es geht anmoderiert und anregt.
00:15:02: Mir ist zum Beispiel aufgefallen, ich habe jetzt ein paar Mal genau den gleichen Vortrag gehalten.
00:15:08: Aber es hat mich auf unterschiedlichen Orten.
00:15:10: Das Publikum war immer ähnlich gewesen.
00:15:13: Aber ich wurde von verschiedenen Leuten eingeführt.
00:15:16: Und wenn jemand davon so etwas stief war, was sich nicht gewohnt sind, dann war das Publikums auch stiefer.
00:15:22: Dann machte man die Leute Mühe zu fragen ... oder zu Kommentar aufforderen, was sie gemacht haben.
00:15:30: Das ist ein riesiger Unterschied!
00:15:32: Ich mache manchmal gut drauf beim grossen Gräben um und sage am Anfang – also gerade wenn Leute kommen, die sich nicht kennen, einzelne – dann sage ich Hand aufs Herz, das ganze am Anfang.
00:15:43: Dann haben ihnen links und rechts und hinten und vorhin schon Grüße gesagt «Dann machen Sie es jetzt».
00:15:49: Und da gibt's einen Riesenalarm!
00:15:51: Und ich kann den so lernen... So ein Holzpfeife, wo die Pfeifers wieder ruhig sind.
00:15:56: Aufmerksamkeit verschaffen.
00:15:59: Aber dann ist das Stimme genial!
00:16:01: Ja,
00:16:01: das macht natürlich viel aus.
00:16:03: Also eben nur schon Leute, die vor den Leuten heran stehen, quasi dazu bringen, dass sie so auch schauen, dass sich die Menschen untereinander verlinkt.
00:16:13: Das bringt sehr viel.
00:16:15: Genau Sie haben ja immer, wie Sie es erwähnt, immer wieder Lesungen an der Volkshochschule Zürich, Kurs ... Auf was für Geschichten stoßen sie hier, wenn Sie mit den Menschen reden?
00:16:24: Also es ist so.
00:16:25: Bei der kleinen Kürste sind wir in der Sechzehner-Kreise.
00:16:29: Dort erzählen die eigentlich nicht etwas, das nach außen dringt, weil man relativ offen miteinander ist.
00:16:35: und ja, wo man schon Probleme hat, was gut geht und was nicht gut geht – und sonst!
00:16:41: Kommen wir einfach an Anektoten, Anlassungen oder Erfahrungen, die die Leute gemacht haben?
00:16:46: Oder wo ich natürlich noch ein breites Publikum habe bei den Leserinnen und Lesern.
00:16:51: Die, die mir eine Mail schicken.
00:16:52: Dort schreiben wir auch junge Frauen ab den Dreißigen.
00:16:56: Hier habe ich in der Kürze von Volkshochschule oder wenn ich U-Sächs-Programm mache.
00:17:02: Natürlich nicht!
00:17:03: Und da hat man zum Beispiel eine Frau geschrieben ... Sie müssen jetzt eben auch lehren, alleine in den Ausgang gehen und an ein Konzert gehen.
00:17:11: Und sie hat gemerkt ... Wenn sie mein Buch in der Tasche haben, dann sagt er, wie wenn ich einen Begleiter habe, und dann gehe ich hier viel einfacher.
00:17:19: Ein
00:17:19: bisschen ringer mit dem Buch?
00:17:21: Ja, das ist schön!
00:17:22: Dann gibt es auch Überraschungen.
00:17:24: Zum Beispiel einer anderen Lesungspassel ist eine Diakonissin, eine ältere.
00:17:29: Die hat gesagt, sie kaufen jetzt mein Buch dass es in ihrer Wohngemeinschaft mit den Ampen sprechen
00:17:37: könnte.
00:17:37: Ja, das verbindet dann wirklich wortwörtlich.
00:17:40: Oder auch die reuen neunzigjährige Frau.
00:17:42: Ich habe sie gefragt wie alt sie ist.
00:17:44: Ich sagte sie haben jetzt ihre letzten zehn Jahre noch mit ihrer Schwester zusammengelebt und jetzt hat diese Schwester gestorben.
00:17:50: Jetzt braucht sie mein Buch!
00:17:52: Und jetzt haben Sie um etwas anderes zu kommen am Schluss des Gesprächs.
00:17:58: Sie haben ja auch ein neues Projekt ansteuert, der Podcast, was sie machen.
00:18:02: Was genau haben Sie vor, versteilend?
00:18:05: Das ist ein Projekt, das mich riesig reizt.
00:18:09: Wenn ich nicht gerade unter Zeitdruck bin ... Ich will nicht ewig Vorträgen und Kürze gehen.
00:18:15: Ich bin ja nicht mehr jüngst.
00:18:17: Die Nachfrage ist einfach hier, da heisst es sich bei vielem abzusehen.
00:18:21: Und ich will aber eigentlich mehr Leute persönlich erreichen.
00:18:24: Und meine Lesserinnen und Lassen noch etwas näher erreichen.
00:18:29: Da sind sie.
00:18:30: Darum bin ich auf die Podcastidee gekommen Und dann habe ich auch gedacht, mit einem Podcast kann ich vor allem auch noch verdäufen.
00:18:38: Wie im Buch, da hat so viel Kapitel, sieben grosse Themen, die man arbeiten kann.
00:18:45: Das ist ein ganzheitlicher Ansatz und hier ist die Idee, dass der Podcast Kapitel um Kapitel vorwärts geht.
00:18:55: Und jedes Kapitel hat so fünf bis sieben Unterkapitel.
00:18:59: Da sind in dem ganzen fast fünftig so ... kleinere, vertaubare Kapitel.
00:19:04: Man wird vorher lesen wie ich werde dann eigentlich davon ausgeht dass man im Prinzip das Kapitel kennt und dann eben noch weiter ausführen mit Beispiel.
00:19:15: Und was ich aber auch machen will ist mindestens am Ende von jedem grossen Thema dass sie noch auf Fragen eingegangen wo wir dann Hörerinnen und Hörern oder Lesserinnen und Lesser schicken.
00:19:27: Dann gibt es einen Schokervolk, wo ich dann das Kapitel um die Kapitole vorwärts unterbreche.
00:19:33: Aber der Gesamtidee ist eigentlich, dass sich Leute, die daran arbeiten wollen, ein Jahr lang begleiten.
00:19:39: Jeden Freitag extra hat er den Freitage gewählt.
00:19:41: Bei der Regalei sind sie am Anfangsproblem im Wochenende.
00:19:44: Wie alle die Familie haben, sind sie besetzt.
00:19:47: Wenn man aber dahinter geht und sich Mutprojekte vornimmt, wird es unglaublich spannend mit dem Wochenenden.
00:19:55: Und da kann man sich am Freitagen fordern!
00:19:56: Wir
00:19:58: sind gespannt auf den neuen Postkass von Ihnen, Frau Verena Steiner.
00:20:02: Vielen Dank für das Gespräch!
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